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Der Sinai

Das Sinaigebirge leuchtet bei Sonnenauf- und untergang in allen Farbvariationen und reicht teilweise bis an die Küsten der Halbinsel im Norden Ägyptens. Das Katharinenkloster und der Mosesberg sind geschichtsträchtige Ausflugsziele mitten in der felsigen Wüste.

Sharm el Sheikh:

Der alte Ort Sharm el Sheikh an der Sharm el Maya-Bucht bietet ausser dem wöchentlichen Markt, dem Bazar und vielen Souvenirgeschäften keinerlei Unterhaltungsmöglichkeiten. Der eigentliche, durch den Tourismus entstandene, Ferienort heisst Naama Bay und liegt an der weitgeschwungenen gleichnamigen Bucht nördlich des alten Ortes. In Naama Bay gibt es von gepflasterten Fussgängerzonen über zahlreiche arabische Cafés und Bars, Restaurants,Diskos und Clubs bis zu Bazaren, Geschäften und einem Einkaufszentrum alles, was das Urlauberherz begehrt.

Die Hotelanlagen liegen verteilt in verschiedenen Buchten von Sharm el Sheikh im Süden bis ca. 25 nördlich vom Flughafen zur Nabq Bay. Die Beschaffenheit der Buchten ist sehr unterschiedlich, von Felsbadeplateaus über Küstenabschnitte mit Korallenbewuchs bis zum Strand und feine Sandstrände ist für Familien, Badeurlauber, Schnorchler und Taucher das Passende dabei. Wer es ruhig und gemütlich mag, wählt am Besten ein Hotel ausserhalb von Naama Bay und idyllisch mit wunderschönem Ausblick liegen die Hotelanlagen hoch auf dem Ras Umm Sid - Plateau. Das Tauchen in Sharm el Sheikh findet üblicherweise vom Boot aus statt und alle Tauchschiffe starten hier zum Schutz der Riffe ausschliesslich vom Hafen in Naama Bay. Alle Tauchbasen in den Hotels oder im Ort holen ihre Gäste ab und fahren zusammen zur Anlegestelle der Schiffe. Die Tagestouren werden verbunden mit den sogenannten Local Dives rund um die vorgelagerten Hausriffe und den Highlights im Nationalpark Ras Mohammed und der Strasse von Tiran. Besondere Tauchplätze im Ras Mohammed sind das "Shark Reef", das "Yolanda Reef" und "Jackfish Alley", sowie in der Strasse von Tiran das "Jackson "-, "Thomas"- und "Gordon Reef". Regelmässig werden auch die Wracks "Thistlegorm" und "Dunraven" angefahren.

Dahab:

Ungefähr eine Autostunde entfernt von Sharm el Sheikh liegt das kleine Beduinendörfchen Dahab. An der weit geschwungenen Bucht von Dahab reihen sich an der nicht einmal befestigten Uferpromenade gemütliche arabische Cafès, urige Souvenirläden, Restaurants und Strassenhändler sowie viele Tauchcenter. Die Hotelanlagen verteilen sich an den feinsandigen Stränden ausserhalb des Ortes. Die Bedingungen für einen ruhigen Badeurlaub sind hier genauso gut wie für einen erlebnisreichen Tauchurlaub. Die fantastischen Tauchplätze liegen hier direkt vor der Haustür an der Korallen-Halbinsel: das "Blue Hole" mit seinen endlos scheinenden Steilwänden, der "Canyon" und das "Lighthouse Reef" sind die populärsten Divespots von Dahab. Getaucht wird hier ausschliesslich von Land aus. Mit dem Jeep geht es zu den bis an die Küste wachsenden Korallen und von dort aus zu Fuss über das schmale Riffdach hinweg um and die Riffkante ins Wasser zu gelangen. Einzigartig ist eine "Kamel-Tauch-Safari", bei der das Kamel, mit Ausrüstung und Schlafsack beladen, die Taucher zu den völlig abseits gelegenen, selbst für Jeeps unzugänglichen, Tauchplätze bringt.

Nuweiba:

Auf halber Wegstrecke zwischen Dahab und Taba liegt Nuweiba, dass nicht viel mehr als ein Beduinencamp ist. Hier gibt es keinerlei touristische Infrastruktur und die Ausflugsmöglichkeiten sind beschränkt: ausser Wander- oder Klettertouren im Sinai kann man allerdings mit der Fähre von Nuweiba aus in ca. 90 min die gegenüberliegende Küste Jordaniens erreichen. Die wenigen Hotels liegen ausserhalb des Ortes an den Sandstränden, an welchen die Korallen teilweise bis in den Strandbereich wachsen. Dadurch sind an einigen Hotels die Bademöglichkeiten eingeschränkt, die Schnorchelbedingungen jedoch optimal! Die Tauchgänge werden auch hier ausnahmlos von Land aus durchgeführt. Per Jeep geht es zu den Tauchplätzen, die aufgrund der wenigen Besucherzahlen noch sehr gut intakt sind. Wunderschöne Weichkorallen, riesige Tischkorallen, seltene Fischarten und farbenfrohe Nacktschnecken gibt es hier zu sehen. Die bekanntesten Tauchplätze um Nuweiba heissen "Devil's Head" und "Ma'agana".

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